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„Was wir auch sehen oder scheinen, ist bloß ein Traum in einem Traum.“

Ein Zitat des ebenso düsteren wie tiefgründigen Edgar Allan Poe. Sind unsere Phantasien und Träume möglicherweise die ultimative Wahrheit? Eine seltsame Frage, natürlich — aber schließlich bin ich (unter anderem) Schriftsteller, und für unsereins gehören seltsame Fragen zum täglich Brot.

Also mal andersrum: hast du schon einmal einen Liebesroman gelesen oder dir einen TV-Thriller reingezogen? In beiden Kategorien gibt es reichlich von dem würzigen Element namens Drama. Im Thriller sowieso, aber auch der Liebesroman/-film muss gespickt sein mit Szenen, in denen die Heldin oder der Held leidet, an seine Grenzen kommt und sein Leben alles andere als cool findet, bis er/sie über sich selbst hinauswächst. Das muss so sein und nicht anders, weil die Story sonst stinklangweilig wäre und wir uns die Abend-Nachrichten angucken müssten, um bezüglich Drama auf unsere Rechnung zu kommen.

Drama. Unheil. Desaster.

Konflikte. Aufregung. Probleme. Offenbar suchen wir alle nach dem brenzligen Stoff, der das Leben ankurbelt, ihm Pfeffer gibt. Es scheint pervers, paradox, und doch liegt der Trieb in der menschlichen Natur. Vielleicht, weil wir aus dem Ganzen etwas lernen, dabei reifen? Geht es nur darum?

Oder sind es doch unsere Neandertaler-Gene, die in uns aufmucken? Hand aufs Herz, als wir noch Jäger und Sammler waren, da konnten wir die Wildsau rauslassen, konnten mit Speeren und Steinen bewaffnet auf die Jagd, ohne zu wissen, ob diesmal das Mammut gewinnt oder wir. Tagtäglich gab’s den Adrenalin-Kick gratis, und es steht ausser Frage, dass wir uns dann am lebendigsten fühlten, wenn wir der Todesgefahr ins gelbe Säbelzahntiger-Auge starrten.

Die Moderen Rundum-Zufrieden-Gesellschaft mit ihrem überversicherten Sorglos-Kuschelpaket hat uns diesen Kick genommen. Gefahren gibt’s praktisch nur noch in unserem Kopf, zum Beispiel dann, wenn wir im Wartezimmer des Arztes auf unsere Diagnose warten. Könnte es also sein, dass sich unsere Jäger-Gene nach der guten alten Zeit des wahren Lebenskampfes zurücksehnen, und die ausgemerzte Gefahr nun im Kopfkino ausleben muss, als auf- und erregende Fiktion?

Nun stell dir vor…

… du kommst an dein Lebensende. Egal, ob es ein Herzinfarkt ist, Krebs, ein Überfall, das abstürzende Flugzeug – der Countdown läuft. Du schreist, weinst, trauerst, haderst, es nützt alles nix: Du stirbst … und erwachst aus einem traumähnlichen Zustand den du Leben nanntest, bis auf einmal ‚wieder da‘, erwachst zu einem völlig neuen (alten? vertrauten?) Bewusstsein und erinnerst dich, dass du dich ganz bewusst auf ein menschliches Leben — dein Leben! — eingelassen hattest wie auf einen spannenden Roman, einen packenden Film, mit allem Drama, was dazugehört!

Es ist nur eine Idee, eine esoterisch-philosophische Spielerei … aber hast du den Gegenbeweis, dass es anders ist?Wahrscheinlich nicht. Und somit bleibt die Frage, ob wir uns das ganze Drama, das wir zuweilen erleben, vielleicht selbst aussuchen.

Irgendwie hätte der Gedanke doch etwas Tröstliches …

 

 

 

Vielleicht bin ich besessen, ein Dämonenjäger. Wahrscheinlich sogar. Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, denn bisher ging’s mir ganz gut dabei. Allerdings ist es auffällig, dass ich seit frühester Kindheit eine Faszination für das Gruselige an den Tag legte, in einem Alter, in dem ich noch nicht von Büchern oder Filmen beeinflusst war. Das kam später.
Mit acht Jahren zeichnete ich bereits Vampire, Skelette, Monster und komplexe Selbstmordmaschinerien. Wahrscheinlich hätte ein Psychiater meine frühen Kunstversuche im Keim erstickt, zum Glück kam keiner daher.

Bald wechselte ich vom Zeichnen zum Schreiben, das Interesse blieb morbid. Und obwohl ich irgendwann zwischendurch Medizin studierte, blieb ich dem Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Phantasie, Sichtbarem und Möglichkeiten treu. Was gibt’s Göttlicheres, als sich aus allen Honigtöpfen bedienen zu dürfen?

Einen besonderen Stellenwert hatten in meinem Leben stets Dämonen, jene Finsterlinge, die über die Jahrtausende als Sündenböcke für alle menschlichen Dramen herhalten mussten, wenn es keine anderen Schuldigen gab. Und wenn es Dämonen gibt, gibt’s auch Dämonenjäger – ein kosmisches Gesetz.

Dämonenjäger. Hmm!

Yves Patak Schriftsteller Dämonenjäger Kindermär, Aberglaube — oder die Wurzel allen Übels?
Interessant, dass jeder halbwegs gebildete Mensch über die Möglichkeit, dass Dämonen existieren könnten, bloss die Nase rümpft und, verlegen oder irritiert, das Thema wechselt. Habe ich denn verpasst, dass man die Nicht-Existenz von Dämonen wissenschaftlich bewiesen hat? Und falls ja, wie viel Wert gäbe ich auf solche Beweise, nachdem die gleiche Wissenschaft einst nachwies, dass die Erde eine flache Scheibe ist? Nachdem die gebildeten Menschen der Antike davon ausgingen, dass Krankheiten von Myasmen, von üblen Dünsten, stammen — nur, weil man die damals noch unsichtbaren Viren und Bakterien nicht kannte?

Spricht man an Dämonen, spricht man von Besessenheit. Besessenheit weist Symptome auf wie jede herkömmliche Krankheit auch, nur eben andere Symptome. So mögen Besessene irre grinsen, grimassieren oder schreien, in fremden Sprachen reden (was aus schulmedizinischer Sicht recht exotisch ist), übermenschliche Kräfte entwickeln oder einfach katatonisch daliegen. Besessene werden tendenziell eher böse als liebevoll sein, eher destruktiv als konstruktiv, eher zu Mord und Totschlag neigen als zu Streicheleinheiten und guten Worten.
So weit so gut.
Aber wer entscheidet denn nun, ob diese Symptome von Viren, Bakterien, Prionen oder anderen Mikrowesen stammen, oder von gestörten Neurotransmittoren, oder eben doch— Trommelwirbel, unheimliche Musik — von Dämonen?

Ein Gedankenexperiment:

Radioaktive Strahlung ist für uns völlig unsichtbar, auch unter dem Mikroskop. Nur mit bestimmten Apparaturen kann man sie messen. Und dennoch ist sie für uns Menschen hochgefährlich, dosisabhängig auch tödlich.
Könnte es nicht sein, dass wir bestimmte unsichtbare Krankmacher — nennen wir sie doch mal Dämonen — schlicht noch nicht erfassen können? Könnte es gar sein, dass zum Beispiel das menschliche Ego — Ursymbol für unsere Hab- und Machtgier, Aggressionen, Selbstbezogenheit, Ängste, Skrupellosigkeit, Minderwertigkeitsgefühle etc. — eine Form von Besessenheit ist? Eine Infektion, die gut 99 Prozent der Menschheit befällt, nur in verschiedener Ausprägung?

Gehen wir eine Zwiebelschale tiefer: Könnte es sein, dass ein Mensch, der heute behauptet, es gäbe Dämonen, aufgrund des aktuellen „wissenschaftlichen Zeitgeistes“ genau so rasch und willkürlich verurteilt wird wie damals die Hexen im Mittelalter? Ohne dass es wahre Beweise in die eine oder andere Richtung gibt?

Nur zur Klarstellung: dieses Thema hat nicht nur philosophische Bedeutung. Fände man heraus, dass Dämonen verantwortlich sind für unser oft unerfreuliches Wesen, für Depressionen, Erschöpfung, Mordlust, Schizophrenie, gespaltene Persönlichkeit (sehr selten!), Melancholie etc., dann müsste man zwangsläufig die medikamentöse Schiene verlassen und nach anderen Methoden suchen (was gewissen Unternehmen nicht gefallen würde). Ob der Exorzismus dabei die beste Option wäre, sei dahingestellt.

Das Thema Dämonen liess mich nie so richtig los. Denn wenn es einen Satz gibt, der meine Phantasie aufrüttelt, dann dieser:

„Was wäre wenn …“

Und so ging ich mit der Idee schwanger, etwas über Dämonen zu schreiben. Über einen Dämonenjäger, der selbst nicht einmal an diese Schurken glaubt — und eines Besseren belehrt wird. Er heisst Ace, weil er ein Ass ist, ohne es zu wissen. Ein Rohdiamant, der bald schon von der rauen Realität und von ungeheuerlichen Wesenheiten geschliffen werden soll.www.PatakBooks.com Yves Patak Schriftsteller Dämonenjäger
Natürlich ist Ace eines meiner Seelenkinder, das an meiner Stelle die düsteren Welten der Dämonologie ergründen soll. Ein argloser Unbeteiligter, der in etwas hineingezogen wird, dass eigentlich viel zu gross für ihn ist. Aber als Romanheld hat er keine Wahl: er muss über sich selbst hinauswachsen, die Welt vor dem Untergang retten — oder bei dem Versuch sterben. Denn Dämonen existieren, und seine Mission ist es, sie zu bekämpfen, sie auszulöschen. Basta.

Ich bin stolz auf Ace Driller. Stolz darauf, dass er nach einigem Hadern seine Bestimmung annimmt und in einer selbstmörderischen Mission das tut, wozu er geboren wurde. Und ein wenig beneide ich ihn, den er erlebt all das Unglaubliche, während ich bloss als unsichtbarer Begleiter dabei bin. Andererseits kommen einige Szenen vor, bei denen ich ihm entschuldigend zulächle und sage: „Sorry, Alter — lieber du als ich!“

Dämonen existieren. Basta.
Ich warte auf Gegenbeweise.

Wenn ich mein Leben betrachte, so sind es eigentlich drei. Jedes hat seine Reize und seine Herausforderungen. Seine Möglichkeiten. Sowas nennt man wohl angewandte Schizophrenie mit Wohlfühl-Faktor.

Angewandte Schizophrenie

Da gibt es das Leben mit der Familie und den Freunden — ein Leben voller schöner Momente, voller Routine und Anforderungen. Der herrlich genussvoll-turbulente Alltag. Dann das Leben als Arzt und Lebensberater: auch nach zwanzig Jahren bin ich mit Herz und Seele dabei, wenn ein Mensch samt einem Sack voller Probleme zu mir findet. Die Prämisse bleibt stets die gleiche: Präsent sein und achtsam zuhören; Perspektiven anpassen, gemeinsam kreative Lösungen suchen – die es interessanterweise meistens gibt.

Im Rausch der Möglichkeiten

Und da gibt es noch das Leben des Schriftstellers. Das Leben, in dem alles möglich ist. Kann es etwas Wunderbareres geben? Auf das Risiko hin, asozial zu klingen: es ist wahrscheinlich das faszinierendste dieser drei Leben. Und je länger ich mich mit ihm beschäftige, desto weiter öffnet sich der Türspalt, desto tiefer wird der Einblick in … in was? In parallele Universen? In das Leben anderer Menschen, die ich eigentlich nicht kenne? Ist es wirklich „nur“ Phantasie – und spielt es überhaupt eine Rolle?

Echt oder fiktiv … wen juckt’s?

Die eigentlichen Fragen lauten:
Spielt es eine Rolle, ob echt oder fiktiv? – Nein.
Macht es mir Spass? – Mit Sicherheit.
Ist es gefährlich? – Vielleicht.
Lohnt es sich, die Gefahr auf mich zu nehmen? – Hunderprozentig.

Möglichkeiten sind tückisch. Manche Psychologen meinen, dass der Mensch der Moderne an den tausend Möglichkeiten des „realen“ Lebens allein zerbricht. Wende ich mich also zusätzlich den unbegrenzten Möglichkeiten der Phantasie und Fiktion zu, besteht die reelle Gefahr, mich in dieser Unendlichkeit zu verlieren. Doch wer sagt, dass ich das nicht sollte?

Alles ist Maya

In der indischen Philosophie gilt der Leitspruch „Alles ist Maya“ – was bedeutet, dass die ganze Welt, wie wir sie erleben, eine Illusion, eine Täuschung ist. Diese Maya ist das grösste Hindernis auf dem spirituellen Weg, solange wir sie nicht als Irrbild enttarnen. Die moderne Quantenphysik stösst zum Teil in eine ähnliche Richtung vor und vermutet, dass nur das existiert, was in unserer Wahrnehmung ist. Was wiederum in Frage stellt, ob es überhaupt eine reelle Welt und eine Welt der Phantasie gibt.

Neugier als Triebfeder

Wer sucht überhaupt Gründe, um etwas zu rechtfertigen? Meine geistigen Odysseen entstammen einer tief verwurzelten Neugier. Dabei ist in meinem Erleben die verschlossene Kellertüre oft spannender als die sonnige Wiese, der dunkle Wald faszinierender als der breite Wanderweg.  Yves Patak Schriftsteller www.PatakBooks.com Im Rausch der Möglichkeiten

Man sagt, die Fähigkeit, „andere Welten“ zu bereisen, könne man erlernen. Ich weiß nicht, wie weit ich kommen werde, aber ich will die Möglichkeit nutzen, mein Leben, meine Welt, unendlich viel grösser und spannender zu machen, indem ich mich auf die Reise ins Unbekannte einlasse. Was ich als Kind aus dem Effeff konnte: Der natürliche Keim der Phantasie und die „Verbundenheit mit allem“ ist heute viel schwieriger. Wir wurden zu abgekapselten Individuen sozialisiert, auf Leistung getrimmt, auf Nullachtfuffzehn dressiert.

Aber das Tor zu den anderen Welten geht niemals ganz zu. Ich glaube oft, den Schlüssel zu haben, und ich will mit ihm die Tür öffnen. Denn irgendetwas dort drüben flüstert meinen Namen.

I am the Doorway. So heißt eine Kurzgeschichte von Stephen King, die ein Symbol auf den Punkt, das jeden kreativen Prozess mitdefiniert. Das Tor zu anderen Welten.

Okay, ich gebe es zu: Ich habe eine gewisse Besessenheit, was Tore anbelangt. Einen Spleen, was Türen betrifft. Vor allem geschlossene. Denn hinter jeder Tür wartet etwas. Etwas, das mir zuflüstert, die Tür zu öffnen.

Fast noch unwiderstehlicher sind Schlüssellöcher. Echte und virtuelle. Weil weniger oft mehr ist. Das Rundherum, das Abschliessende, bringt das Ziel erst richtig in den Fokus, verleiht ihm Schärfe. Wer will im Theater denn wirklich hinter die Kulisse sehen? Schliesslich soll die Magie unser Blickpunkt bleiben, nicht das seelenlose Räderwerk rundherum.

Weniger ist mehr.

Eine geschlossene Tür kann die Phantasie weit mehr anregen als eine offene, ein Schlüsselloch geheimnisvoller sein als ein Kuriositätenkabinett. Genau wie eine Frau, die wenig Haut zeigt, oft reizvoller ist als jene verzweifelten Kreaturen, die gleich alle nackten Fakten auf den Tisch legen müssen. So, wie sich die Erotik der Fünfzigerjahre (Marylin Monroe) vom nüchternem Marketing-Sex (Miley Cirus, Paris Hilton) der Neuzeit unterscheidet, so deutlich ist der Unterschied zwischen dem magischen, vieles verbergenden Schlüsselloch und dem kühlen Rampenlicht des Ego-Zeitalters.

Seit eh und je sind wir vom Unbekannten fasziniert. Obwohl wir Angst haben, treibt uns eine perverse Neugier vorwärts. Und da wir hier sind, das Unbekannte aber dort, brauchen wir ein Tor, das uns dorthin führt – oder zumindest ein Schlüsselloch, um vorerst gefahrlos und heimlich hinüberzuspähen.

Von keiner Reise kommen wir als Dieselben zurück, die wir waren.

Eines meiner liebsten Schlüssellöcher ist und bleibt das Buch. Es schenkt uns Einblicke in die Seelen und Welten unserer (schreibenden) Mitmenschen. Solche Einblicke sind keine reine Unterhaltung. Sie berühren uns. Verändern uns. Denn von keiner Reise kommen wir als Dieselben zurück, die wir waren.

Fragt man mich nach dem Sinn des Lebens, so habe ich keine Antwort (vielleicht bis auf „42„). Wenn ich aber eine Vermutung äussern dürfte, wäre es, dass es in unserem Leben um Entwicklung geht. Entwicklung entsteht durch innere oder äussere Reize. Womit wir die äussere, angeblich „reale“ Welt genau so brauchen wie die virtuellen Welten in unserem Inneren – oder in den parallelen Welten des Multiversums.

Komm mit. Dort drüben im Dunkeln leuchtet etwas. Ich glaube, es ist ein Schlüsselloch …

 

 

 

Der Patak Blog ist eine Du-Zone. Na und? magst du fragen. Viele Blogs sind Du-Zonen. Warum dies erwähnenswert ist? Weil das Du offenbar nicht überall der Idealfall ist.

In meiner Praxis als psychologischer Berater und Hypnosetherapeut hat es sich oft ergeben, dass ich mit meinen PatientInnen das Heu auf der gleichen Bühne hatte, so dass ein spontanes Du-Setting entstand, auf das ich gern einging. Du. So persönlich, vertraulich, freundschaftlich. Wer hätte gedacht, dass es im therapeutischen Setting ein mieser Verräter sein kann.

Das Du kann ein mieser Verräter sein.

Denn bei vielen dieser therapeutischen Du-Gemeinschaften entstand eine seltsame Alchemie. Das vertrauliche Du förderte das gute Gefühl, die Sympathie, während es die Objektivität, die therapeutische Distanz untergrub. „Therapeutische Distanz“ … was für ein hässlicher Begriff. Wer will zu einem Menschen, dem man helfen will, Distanz aufbauen? Wohl keiner. Aber die Professionalität lehrt es uns, sonst tut es die Erfahrung. Ich erkannte, dass ich mit einigen meiner Du-KlientInnen ins Land der Plaudereien abdriftete. Das therapeutische Ziel verschwand im Nebel, das ärztliche Setting gelangte in Schieflage. Manchmal konnte ich das Schiff wieder auf Kurs bringen, manchmal kenterte es.

Du-Zone: Rücken an Rücken kämpfen

Der Patak Blog ist anders. Hier wollen wir gemeinsam, auf vertraulicher Ebene, die Welten der Phantasie erforschen. Die Möglichkeiten der Schriftstellerei. Das atemberaubende Gefühl, etwas zu kreieren. Und wenn wir gemeinsam auf die Reise gehen, mag es vorkommen, dass wir zwischendurch Rücken an Rücken kämpfen müssen – und dafür braucht es keine therapeutische Distanz, sondern Nähe und Vertrauen.

Nicht, dass die Welten des Wörter und Buchstaben keinen therapeutischen Effekt haben. Es gibt sogar den Begriff der Bibliotherapie, wo es unter anderem um die „Heilkraft der Sprache“ geht. Aber in diesem Blog geht es um andere Ziele. Um den Sprung in jene Dimensionen, wo das Mögliche und das Unmögliche miteinander verschmelzen. Wo wir uns und unsere Umgebung bei jedem Schritt neu interpretieren oder erfinden müssen. Das Du bietet uns die Nähe und das Vertrauen von Waffenbrüdern.