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Kreative Trance ist magisch, und erstaunlich einfach. Die inneren Welten sind so spannend wie die äußeren: unendlich, unglaublich, unmöglich – und vor allem unwiderstehlich.

Trance – das Tor zu anderen Welten

Um Welten zu bereisen, braucht es einen Zugang. Ein Tor. Ich persönlich nenne dieses Tor ‚Trance‘, oder kreative Trance. Es ist eine launische Pforte, denn sie lässt sich nicht immer finden, und selbst wenn man sie findet nicht immer öffnen. Wie beim ‚Magic Eye‘ finden die einen unter uns das Tor dorthin mit Leichtigkeit, andere gar nicht. Wie es scheint, suchen die meisten unserer Mitmenschen das Tor zu anderen Welten inzwischen im Handy. Nun, jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Doch kommen wir zu unserem magischen Tor zurück.
Die amerikanischen Indianer kannten einen eindrücklichen Weg, es zu finden. Der junge Indianer, der das Mannesalter erreicht hatte, zog sich auf den Berg oder in die Wüste zurück, um sein Totem – sein Krafttier – zu finden. Wie machte er das? Indem er die Umgebung absuchte? Nein, er stand in die glühenden Sonne, hungerte und durstete so lange, bis sein Geist in einen Trancezustand glitt, bis sich das Tor zu den inneren Welten öffnete. Und dort, in den inneren Jagdgründen, sah er den Adler, den Kojoten, den Büffel, jenes Tier, das perfekt zu ihm passte, ihn widerspiegelte und fortan begleiten sollte – weil es aus seiner eigenen Tiefe zu ihm kam. Erst danach suchte er in der Aussenwelt nach jenem Tier, um es dann als mächtiges Symbol bei sich zu tragen.
Jedes Mal, wenn wir durch jenes Tor in uns selbst hineinblicken, entdecken wir unbekannte Welten – und Teile unserer selbst. Egal, ob es darum geht, ein Buch zu schreiben, die eigenen Dämonen zu bekämpfen oder der Erleuchtung ein Stück näher zu kommen … der Ruf der Wildnis kommt primär von innen!

„Dämonen existieren. Basta.“

Es grenzt an Besessenheit, aber dieser Mystery Thriller verlangte einfach danach, geschrieben zu werden. Schrägerweise liegt der Ursprung nicht zuletzt in meiner Tätigkeit als Arzt und psychologischer Berater. Gewisse psychische Störungen, die ich in der Praxis sehe, zeigen Aspekte dessen, was man im Mittelalter Besessenheit genannt hätte. Die moderne Medizin und der Zeitgeist lehren uns natürlich, dass Dämonen und Besessenheit Mumpitz und Aberglaube sind, Gott sei Dank …

Doch wissen wir das wirklich? Es gibt keine Beweise, dass es Dämonen gibt. Ebensowenig, dass es sie nicht gibt. „Absence of evidence is no evidence of absence“, wie man wissenschaftlich-trocken bemerken darf.

Also … was wäre, wenn es diese fiesen, meist unsichtbaren Monster tatsächlich gäbe? Wenn wir bloss verlernt hätten, sie zu erkennen, weil wir lieber an fehlgeleitete Neurotransmitter und Ähnliches glauben? Wer von uns hat sich denn noch nie geirrt? Und gibt es nicht gar Menschen, die ihren Irrtümern zum Opfer fallen …?

Damit war der Pakt besiegelt. Der Roman Ace Driller musste geschrieben werden, drängte mich dazu, Türen zu öffnen, hinter denen Dinge lauern, denen wir nicht begegnen möchten. Der Roman ist vollendet, soll nun in die Welt hinaus – aber in kleinen Portionen. Um meine geschätzten LeserInnen langsam auf das Unsagbare vorzubereiten. Denn zu viel auf einmal kann traumatisch sein. Verstörend. Deshalb erscheint ACE DRILLER vorerst exklusiv als Kindle-Serial in sechs Bänden.

Weltbild … was für ein Weltbild?

Mein Tipp: Genieße dein bisheriges Weltbild. Nur noch ein paar Tage. Glaube fest daran, dass die Erde im Wesentlichen ein guter Ort ist. Halte an deinen Illusionen fest. Denn schon sehr bald werden diese in ihren Grundfesten erschüttert.

Ace Driller Prometheus-Gen Dämonen MAD-Liga Yves Patak Mystery Thriller

Keine Sorge, du bist nicht allein. Auch Ace Driller, die Hauptfigur des Romans, muss erstmal tief durchatmen. Dem taffen Ex-Cop aus Brooklyn vergehen nämlich Sehen und Hören, als er hinter die Kulisse der vermeintlich normalen Welt sieht. Als er erkennen muss, dass nichts ist, wie es scheint – und dass hinter dem dünnen Schleier der sogenannten Realität Monster lauern.

„Dämonen … seriously?!“

Lass dich ein auf eine Reise nach New York City, nach Rom, in das Schweizer Gebirge und in die Schattenwelten dahinter. Vergiss alles, was du zu wissen glaubtest. Denn du liegst falsch.

Die Zeit der heilen Welt ist vorbei.

Willkommen auf der anderen Seite …

ACE DRILLER